Eine Jugendvertretung soll aus bis zu 25 jungen Menschen bestehen – idealerweise zwischen 9 und 25 Mitgliedern. Das Alter der Mitglieder liegt in der Regel zwischen 14 und 21 Jahren (gegebenenfalls auch bis 23 Jahren), denn in dieser Lebensphase erleben junge Menschen viele Veränderungen und sammeln wichtige Erfahrungen.
Mitmachen können alle Jugendliche, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, solange ihr Wohnort oder Lebensmittelpunkt in der Kommune liegt – also zum Beispiel, wenn sie dort zur Schule gehen, arbeiten oder studieren.
Jugendvertretungen sind eine starke Möglichkeit für politisches Engagement auf Augenhöhe - gemacht von Jugendlichen für Jugendliche. Sie bieten Raum für Austausch, persönliche Entwicklung und konkrete Beteiligung am kommunalen Geschehen. Ein breites Altersspektrum hilft dabei, voneinander zu lernen und gemeinsam mehr zu erreichen.
Die Wahl in das Gremium erfolgt demokratisch. Je nach Ort kann es Sonderplätze für bestimmte Gruppen geben, zum Beispiel für Vertreter*innen aus Schulen, Jugendzentren oder Vereinen.
Vielfalt ist entscheidend!
Jugendvertretungen sollten möglichst bunt und vielfältig besetzt sein – egal ob bei Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, Religion oder Lebenssituation. Dabei ist es besonders wichtig, auch Jugendliche zu erreichen, die sonst wenig mitbestimmen können. Werbung und Sprache sollten deshalb leicht verständlich, inklusiv und wertschätzend sein – denn nur so fühlen sich wirklich alle eingeladen mitzumachen.
Am Ende ist eine Jugendvertretung mehr als nur ein politisches Gremium: Sie ist ein Ort der Gemeinschaft, Beteiligung und Entwicklung – für dich und andere!